Das Kreuz
Warum musste Jesus am Kreuz sterben? Verstehe die Bedeutung von Opfer, Gerechtigkeit und Gottes unfassbarer Liebe.
Das Opfer Jesu ist die Voraussetzung für unsere Rettung. Doch was hat sein Tod mit unserer Rechtfertigung zu tun? Warum braucht Gott das Kreuz, um unsere Sünden zu vergeben?
Der heilige Gott
„Der Fels; vollkommen ist sein Tun, denn alle seine Wege sind recht. Ein Gott der Treue und ohne Trug, gerecht und gerade ist er!“
Gott ist heilig und unveränderlich. Sünde kann vor ihm nicht bestehen. Er, der gerechte Richter, kann Schuld nicht einfach wegwischen. Sein Wesen verlangt Gerechtigkeit, und jede Schuld verlangt Sühne und Strafe.
Die Gerechtigkeit des Menschen
Jeder Mensch wird einmal Rechenschaft vor seinem Schöpfer ablegen müssen. Doch vor ihm kann niemand bestehen – die Gerechtigkeit des Menschen ist vor ihm nutzlos:
„Wir alle sind wie ein Unreiner geworden und all unsere Gerechtigkeiten wie ein beflecktes Kleid...“
Gottes Gerechtigkeit und seine Vergebung
Vergebung konnte es schon im Alten Testament nur durch Blutvergießen geben. Genauso ist Jesus für uns als stellvertretendes Opfer eingetreten. In ihm wurden alle Rechtsforderungen des Gesetzes ein für allemal erfüllt. Er vergoss sein heiliges Blut anstelle derer, die den Tod verdient haben.
Das ist die wunderbare Lösung für das unlösbare Problem der Menschen. Gott sorgt für die Erfüllung seines Gesetzes. Seine Vergebung geht Hand in Hand mit seiner Gerechtigkeit. Jesus, der alle Sünden auf sich geladen hat, hat den Preis am Kreuz bezahlt.
„Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“
Zurück zur eigenen Gerechtigkeit?
Die Gefahr der Werksgerechtigkeit
Wieder auf seine eigenen Werke zu vertrauen bedeutet nichts anderes, als Gott das Vertrauen zu entziehen. Lieber erarbeitet man sich seinen Weg in den Himmel, als die perfekte Vergebung Gottes für sich in Anspruch zu nehmen.
„Denn alle, die aus Gesetzeswerken sind, die sind unter dem Fluch...“ (Galater 3, 10).
Wie sollte der sündige Mensch vor einem heiligen Gott bestehen?
Schahada, Salat, Zakat, Saum und Haddsch wurden dem Muslim als Säulen gegeben. Doch am Ende ist der Mensch, der sich auf sie stützt, immer noch derselbe Sünder. 24 Mal wird im Qur’an bezeugt: Allah liebt den Sünder nicht.
„[…] siehe, Allah liebt nicht die Übertreter.“
Nach dem Tod entscheidet er allein, ob du gerettet wirst. Es gibt keine Garantie.
Das Wort (AL Kalima)
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“
Der Prophet Jesaja hat schon ca. 700 Jahre zuvor angekündigt, was geschehen sollte (Jesaja 53). Der Qur’an lehrt, der Messias sei nie am Kreuz gestorben. Die anderen Schriften widersprechen dem entschieden. Wieso? Weil es ohne sie keine Befreiung von der Sünde gibt.
Der Erbarmer (AL-RAHMAN)
Der Tod des Messias am Kreuz zeigt uns, wie schrecklich unsere Sünde ist. Doch er offenbart auch die tiefe Liebe des barmherzigen Gottes.
Als ‚das Wort‘ tritt er in die Schöpfung ein. Er trägt die gerechte Strafe für unsere Sünde. Der Zorn Gottes ist gestillt, seiner Gerechtigkeit ist genüge getan.
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